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Dorfrundgang 2026 - Niederense im Wandel der Zeit
Viel Interesse am Dorfrundgang
Wie bereits im vergangenen Jahr nutzten viele interessierte Mitbürger bei bestem Wetter den Dorfrundgang des Niederenser Heimatvereins am 30.05.2026 als Möglichkeit, ihr Dorf und die nähere Umgebung besser kennenzulernen.
Gestartet wurde um 14.00 Uhr am Heimatmuseum, von wo aus es unter der Führung von Bernhard Söbbeler und Franz-Josef Lutter nach einer kurzen Erklärung zur St. Anna-Kapelle und zur alten Schule zum Berkenkopfplatz ging, wo die erste Kapelle im Dorf errichtet worden war. Weiter ging es über den alten Kirchweg zum Mahnmal nach Himmelpforten, wo einige Geschichten vorgetragen und Informationen zum Kloster und der näheren Umgebung, z. B. „Kösters Ufer“, gegeben wurden.
Nach einer kurzen Stärkung ging es von dort aus weiter durch den Himmelpfortener Wald zum angrenzenden Steetsberg. Auf dem Weg dorthin wurden weitere geschichtliche Begebenheiten, z. B. über das alte Forsthaus sowie den damals am Steetsberg gelegenen Sportplatz von Niederense vorgestellt.
Durch Peter Rademacher von den Eisenbahnfreunden Werl erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über den damaligen Enser Bahnhof und den entsprechenden Streckenverlauf in die umliegenden Ortschaften.
Meinolf Dohle vom Anglerverein Niederense erzählte dann noch einige Geschichten über das am heutigen Sportplatz gelegene Anglerheim und das vormals dort ansässige Jugendheim, welcher aber bei der Möhnekatastrophe zerstört wurde. Bei beiden möchte sich der Heimatverein noch einmal für ihre Hilfe beim Rundgang bedanken.
Wie bereits im letzten Jahr konnten auch bei diesem Rundgang die älteren Teilnehmer noch viel zur Geschichte und Vergangenheit der jeweiligen Station beitragen.
Gegen 17.00 Uhr fand der Abschluss des Dorfrundgangs wieder im Gasthaus „Himmelpforten“ statt und viele der Teilnehmer ließen sich die Möglichkeit, ein kühles Getränk zu sich zu nehmen, nicht entgehen.
Unterstützt wurde der Dorfrundgang in diesem Jahr auch durch das Aktionsförderprogramm zum Ehrentag der deutschen Stiftung für Engagement und Ehrentag (DSEE), welches gemeinwohlorientierte Mitmachaktionen unterstützt. Dadurch war es dem Heimatverein möglich, die Teilnehmer während des Rundgangs mit kostenlosen Getränken zu versorgen.